Michigit Gitarrenkurs vs. privater Lehrer: Kostenvergleich für Berufstätige

Michigit Gitarrenkurs vs. privater Lehrer – Kostenvergleich beim Gitarre lernen als Erwachsener

Fünfundzwanzig Jahre lag meine alte Westone-Gitarre eingewickelt in ein Handtuch im Keller, der Koffer blieb die ganze Zeit zu. Als Projektleiter aus Hannover rechne ich beruflich Aufwand gegen Nutzen, und genau diese Gewohnheit habe ich auf mein Hobby übertragen, als ich beschloss, das Online-Lernen als Erwachsener systematisch anzugehen. Dieser Gitarrenkurs-Vergleich ist im Kern eine schlichte Rechnung: Was bringt mehr Fortschritt pro Stunde und pro Euro – ein privater Lehrer vor Ort oder ein strukturierter Online-Kurs wie Michigit? Meine Michigit-Erfahrung der letzten Wochen liefert dafür konkrete Zahlen statt vager Eindrücke.

Transparenzhinweis vorab: Manche Links in diesem Text sind Affiliate-Links, über die ich bei einer Buchung eine Provision erhalte, ohne dass für Sie Mehrkosten entstehen. Empfohlen wird hier nur, was ich selbst über Wochen systematisch getestet habe – dazu zählt der Michigit Gitarrenkurs, den ich als rationaler Lerner auf Herz und Nieren geprüft habe.

Die klassische Musikschule passt nicht in meinen Kalender

In Deutschland richtet sich die Musikschule noch stark auf Kinder und Jugendliche aus. Eine Standardeinheit dauert 45 Minuten, und auf ein Jahr hochgerechnet kommen dabei realistisch 36 bis 40 Termine zusammen, weil während der zwölf Wochen Schulferien meist kein Unterricht stattfindet – die Monatsgebühr läuft aber durch. Für jemanden, der beruflich häufig unterwegs ist, sind das spürbare Opportunitätskosten: bezahlte Zeit, die ungenutzt verstreicht.

Handgeschriebenes Übungslog für den Gitarrenkurs-Vergleich zwischen Online-Kurs und Musikschule

Sagt man eine Stunde ab, ist das Geld trotzdem weg. Bei einem Honorar von etwa 30 bis 50 Euro pro Sitzung summiert sich das rasch, und die Fahrtzeit im Hannoveraner Feierabendverkehr kommt on top. Besonders bewusst wurde mir das auf dem Klagesmarkt, wo ich samstags einkaufe – der Weg dorthin verläuft auf derselben Strecke, die ich unter der Woche zur Musikschule gefahren bin, nur ohne den Stau. Mir wurde klar, dass ich für eine einzige reale Unterrichtsstunde fast zwei Stunden Lebenszeit einplanen muss, ein schlechter Wirkungsgrad für ein Hobby, das eigentlich entspannen soll.

Gitarrenkurs-Vergleich: Michigit, meineMusikschule und norberg im Systemtest

Bevor ich mich an diesen Vergleich gesetzt habe, hatte ich es kurz mit einer alten Gitarren-Lehr-DVD aus den frühen Zweitausendern versucht, die noch aus einer Kiste im Keller stammte. Das Bild war so unscharf, dass ich die Griffposition auf dem Bildschirm kaum erkennen konnte, und nach einer einzigen Sitzung landete die Scheibe wieder im Regal. Das hat mich dazu gebracht, die Online-Landschaft diesmal systematisch statt zufällig zu durchsuchen.

Der Michigit Gitarrenkurs fiel mir dabei besonders auf, weil das Material bereits seit 2015 existiert und das Listing auf Digistore24 seit sechs Jahren stabil läuft. Für einen Projektleiter ist das ein Kontinuitätssignal, das ich höher gewichte als ein glänzendes Marketing-Video. Michi, der Dozent, unterrichtet in einem vertrauten YouTube-Stil, der den Einstieg niedrigschwellig hält.

Im Vergleich dazu wirkt meineMusikschule E-Gitarre deutlich modularer aufgebaut, fast wie ein Fortbildungscurriculum mit klaren Etappen. Wer noch mehr Beständigkeit sucht, landet häufig beim norberg Gitarrenkurs, der seit elfeinhalb Jahren am Markt ist und mit einer Rückerstattungsquote von nur 0,44 Prozent auffällt – ein Hinweis darauf, dass die Teilnehmer meist bekommen, was sie erwartet haben. Einen ausführlicheren Vergleich dieser drei Ansätze habe ich in Michigit oder Norberg? Gitarrenkurse für Wiedereinsteiger ab 40 im Vergleich festgehalten.

Selbstkorrektur lernen, wenn niemand zuschaut

Der größte finanzielle Vorteil eines Online-Kurses liegt nicht allein im Preis, sondern in der zeitlichen Souveränität. An einem einzigen freien Nachmittag habe ich schon vier Lektionen hintereinander durchgearbeitet – bei einem Privatlehrer wäre das terminlich schlicht nicht machbar gewesen. Rechnet man die Kosten pro Übungseinheit, sinkt der Betrag beim Online-Modell mit jeder zusätzlichen Stunde, während er beim Privatunterricht fix bleibt oder durch Fehltermine sogar steigt.

Schreibtisch mit Michigit-Kurs auf dem Monitor und Metronom zur Selbstkorrektur beim Online-Gitarrenkurs

Ein Haken bleibt trotzdem: die Selbstkorrektur. Ein Lehrer sieht sofort, wenn der Daumen falsch hinter dem Hals sitzt, ich muss das online selbst erkennen, was mehr Zeit für die Fehleranalyse kostet. Mein Arbeitszimmer in der Südstadt ist dafür wenig glamourös: zwei Monitore, ein aufgeklappter Kursordner, daneben lehnt die schwarze Yamaha Pacifica an der Wand, und auf dem Schreibtisch tickt ein digitales Metronom neben einem vergilbten Tabulaturheft aus den Neunzigern, das ich nie weggeworfen habe. Inzwischen nehme ich mich regelmäßig mit dem Handy auf, um Haltung und Griffbild im Nachhinein zu prüfen – das ist der Preis für niedrigere Fixkosten: Man übernimmt das Qualitätsmanagement selbst. Wer die finanzielle Seite davon genauer aufschlüsseln will, findet mehr im Vergleich der Abomodelle.

Wenn ich mal länger aussetze, merkt das vor allem meine Nachbarin Irmgard Wöhler eine Etage über mir – sie steht dann mit einer Kanne Tee vor der Tür und fragt trocken, ob die Gitarre schon wieder eingemottet sei.

Sechs Wochen später sieht die Rechnung anders aus

In der sechsten Woche fiel mir beim Aufräumen des Übungszimmers etwas auf, das leicht zu übersehen ist: Meine linke Fingerkuppe zeigte keine wunde Stelle mehr, obwohl ich vorher eine halbe Stunde am Stück gespielt hatte. Kein Ziehen, keine Rötung, einfach nichts. Für einen Wiedereinsteiger mit vierzig plus ist das ein nüchterner, aber verlässlicher Indikator dafür, dass sich etwas eingespielt hat.

Eine Leserin, Mechthild Beyer, hat mir vor einiger Zeit geschrieben und genau nach diesem Vergleich gefragt, nachdem die Kinder ausgezogen waren und sie endlich wieder Zeit für die Gitarre fand. Sie schätzt an meinen Antworten offenbar, dass ich ohne Werbesprache rechne, also bleibe ich auch hier bei nackten Zahlen: Für Berufstätige mit unregelmäßigen Abenden ist die Flexibilität der eigentliche Return on Investment, nicht der nackte Kurspreis.

Die wichtigste Lehre aus diesem Vergleich lässt sich in einen Satz packen: Rechnen Sie nicht nur die Kurskosten, sondern auch die Zeit für die eigene Fehleranalyse mit ein – die ist der eigentliche Preis der Flexibilität, und sie taucht in keiner Preistabelle auf. Wer damit leben kann, selbst Lehrer und Schüler zugleich zu sein, fährt mit einem etablierten Online-Kurs wie Michigit rechnerisch besser als mit wöchentlichem Präsenzunterricht.

Meine Mittelalterkrise zeigt sich zum Glück nicht in einem Sportwagen, sondern in einer stetig wachsenden Zahl an Plektren, die ich in der ganzen Wohnung verliere.

Wer selbst rechnen will, findet weiter unten die aktuellen Kurse im direkten Vergleich samt Bewertung – inklusive des Michigit Gitarrenkurses, mit dem ich diese Wochen bestritten habe, und der Alternativen, die ich mir ebenfalls angesehen habe. Ein Blick auf die eigene Kalenderdichte lohnt sich, bevor man sich für Monate an feste Termine bindet.

Produkt Bewertung
Michigit Gitarrenkurs Top Pick für Berufstätige 8.8 Mehr erfahren →
meineMusikschule E-Gitarre 8.5 Mehr erfahren →
norberg Gitarrenkurs 8.3 Mehr erfahren →
8.8

Michigit Gitarrenkurs [YouTube-Vertrautheit]

Vorteile

  • + Hohe zeitliche Flexibilität für Berufstätige
  • + Sehr erfahrener Dozent mit 6 Jahren Marktstabilität
  • + Günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis als Privatunterricht
  • + Ratenzahlung möglich für vorsichtige Einsteiger

Nachteile

  • ✘ Kein direktes Feedback zur Haltung
  • ✘ Hoher Aufwand bei der Selbstkorrektur
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